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Angasen am 29.04.2012
29.04.2012

Events


Unser diesjähriges Angasen war dank “Wettergott Micha” und “Eventmanager Steven” ein absuluuudes Erlebnis. Von Lößnitz aus ging’s über Bernsbach, Grünhain, Elterlein, Finkenburg/Schlettau auf 55 Motorrädern Richtung Scheibenberg. Auf der anschließenden Plattenstraße konnten wir uns gegenseitig schön einstauben. Ein paar Radfahrer wurden auch gleich mit “gepudert”.  Über Walthersdorf und Cranzahl fuhren wir zum Grenzübergang Bärenstein nach Tschechien. Von Weipert/Vejprty gings weiter an der Preßnitztalsperre entlang mit Blick auf den 993 m hohen Haßberg/Jeleni Hora. In der jetzigen Talsperre befand sich der Ort Preßnitz, welcher Anfang der 1970-iger Jahre abgerissen wurde. Durch Preßnitz führte einstmals ein bedeutender Handelsweg nach Sachsen – heute kann man hier prima driften… Auch Reischdorf/ Rusova, an dem wir als nächstes vorbeikamen, ist ein verschwundener Ort. Hier steht nur noch ein Haus - die Ruine des Bahnhofsgebäudes.  Im Zusammenhang mit dem Bau der Talsperre Preßnitz wurde Rusová, Anfang der 1970-er Jahre geräumt und abgerissen. Über eine kleine, verlassene und ziemlich unebene Waldstraße gelangten wir von 900 m auf ca. 300 m Höhe nach Wolau/Volyne, von wo aus wir Richtung Klösterle/Klášterec nad Ohří ins Egertal abbogen. Über den Fluß Eger gelangten wir stromaufwärts auf einer kleinen romantischen Straße mitten hinein in die volle Obstblüte. Ein unbeschreiblicher Anblick war das… Unser Ziel für das Mittagessen war das neu renovierte „Restaurace Formule 1“ in Pürstein/Perštejn. Unterwegs passierten wir die Ruine der Schönburg und konnten am Horizont den Blick auf die Rückseite des Erzgebirgshauptkammes mit Kupferberg und Keilberg genießen. Das Mittagessen war natürlich wie immer superlecker und der Service war ebenfalls tadellos. Heimwärts ging’s dann zunächst die Egertalstraße stromaufwärts über Wotsch/Boc bis nach Warta/Stráž nad Ohří. Von dort aus fuhren wir quer durchs Gemüse über schöne kurvenreiche Waldstraßen  vorbei an der Talstation des Skigebietes Keilberg/Klinovec nach Gottesgab/ Bozi Dar. Dort hieß es dann Tanken und Auflösen!!! Trotz der mit 65 Leuten doch recht beachtlichen Gruppenstärke hat an diesem Tag alles super geklappt – ein Dank an alle, die dabei waren für die gezeigte “Disziplin”. Ein besonderer Dank geht aber in Richtung Steven und Marie für die perfekte Organisation von Fahrstrecke und Verpflegung. Also dann bis zum nächsten Mal – Rock´n Roll…