KTM Bernhardt Logo

Angasen 23.04.2017
23.04.2017

Events


Zum diesjährigen Angasen konnten wir, trotz prognostiziertem echten Aprilwetter, mit dennoch ca. 50 Motorrädern den Teer unter die Räder nehmen.

Der Reiseteilnehmer mit der weitesten Reise kam sogar aus Weimar – die Anreise hat ihn bereits den Hinterreifen gekostet – siehe Bildergalerie. Aber das ist für einen Teilnehmer an einer Balkan-Tour keine Problem... Zur "Überraschung" ging es diesmal nicht schnurstracks in Richtung Tschechien, sondern zunächst ein paar Kilometer mehr als sonst an der Grenze entlang bis nach Reitzenhain zum dortigen Grenzübergang.

Kaum waren wir auf der anderen Seite des Erzgebirgskamms angelangt, schien es, als hätte sich unser Wettergott zur Arbeitsverweigerung entschlossen - dabei hatten wir schon lange im Vorfeld um Sonne gebeten… Egal – hart wie Konsumpudding haben alle tapfer den Wetterkapriolen getrotzt und so sind wir, begleitet von einem ständigen Wechsel aus Regen und Sonne, letztendlich ohne Zwischenfälle zum Mittag in Kliny (Göhren) eingeritten. Klíny liegt auf einem von tiefen Tälern umgebenen Plateau des Erzgebirgskammes nahe der deutschen Grenze und ist der wichtigste Wintersportort im Kreis Most.

Neben guten Abfahrtspisten werden auch regelmäßig Loipen mit einer Gesamtlänge von rund 35km präpariert (natürlich im Winter). Wie wir feststellen konnten gibt es dort am oberen Ende des Sessellifts eine gemütliche Gaststätte mit lecker Essen.

Nachdem es sich alle hatten schmecken lassen und auch noch die ein oder andere süße Nachspeise vertilgt wurde, trafen wir uns noch fix am Skihang für ein gemeinsames Erinnerungsfoto. Leider mussten uns bis dahin schon einige Mitfahrer vorfristig wegen anderweitiger Verpflichtungen verlassen – deshalb ist die Gruppe auf dem Foto in der Galerie auch schon etwas dezimiert. Frohen Mutes traten wir dann die Heimreise an – leider wieder begleitet von einigen Schauern, aber auch mit traumhaften Ausblicken auf eine wunderschöne Landschaft mit sattem Grün, Talsperren, Wäldern und Bergen. Pünktlich zum Tourende in Bozi Dar hatte der Himmel seine Wasservorräte aufgebraucht und so konnten wir die restlichen Kilometer bis nach Hause in trockene Tücher bringen.

Ein rundherum gelungener Ausflug ohne Zwischenfälle liegt nun hinter uns

– vielen Dank an alle die mitgekommen sind – bis zum nächsten mal :) ....