KTM Bernhardt Logo

Asien Express
03.10.2009

Galerie

Bildergallerie Asien Express. Pressemitteilung: Wenn am 1. August 2009 die beiden Lößnitzer Rene und Andy Bernhardt zu ihrer 25000 km Tour Richtung Osten und Zentralasien aufbrechen, satteln sie natürlich nicht Kamele. Sie vertrauen ihren KTM 990 Adventure, die die Beiden für die Extremtour mit speziellen Änderungen und eigens angefertigten Spezialteilen fit gemacht haben. Das dieses Vorhaben absolut außergewöhnlich ist sieht man schon an den Eckdaten: 19 Länder in 2 Monaten, 6 Gebirgsketten bis 2500 m, 3 Wüsten, Flussdurchfahrten, Steppen, endlose Offroadkilometer, riesige Städte mit den unterschiedlichsten Kulturen und das alles ohne riesiges Team und Begleitfahrzeug. Eine Mischung von Reise, Abenteuer und Rallye, auf jeden Fall jedoch die totale Herausforderung. Auch die Fahrer mussten Impfungen und ärztliche Untersuchungen über sich ergehen lassen und auf das eine oder andere Bier verzichten, fit sein ist wichtig unterwegs in unbekanntem Land. Seit über einem Jahr laufen die Vorbereitungen, wobei ein wesentlicher Teil für die Einholung von Visa, Zollerklärungen und anderen bürokratischen Hürden gespickt ist. Die Tour wird Rene und Andy über Polen, Litauen, Lettland, Estland, Russland in die Mongolei führen. Ulan Bator, übrigens mit -2°C Durchschnittstemperatur die kälteste Hauptstadt der Welt, erreichen sie am 21.August. Die Tagesetappen von 500 bis 900 km sind straff geplant, Termine setzen Ein- und Ausreise in verschiedenen Staaten. Die Route in Asien führt meist über unbefestigte Pisten oder quer durchs Gelände. Über das Altaigebirge sind Pässe in 2500 m Höhe zu bewältigen, die Wüste Gobi mit extremen Temperaturunterschieden wird eine weitere Belastungsprobe. Der Rückweg führt aus der Mongolei über Russland, Kasachstan, Usbekistan, Turkmenistan, den Iran, Aserbaidschan, Georgien, die Türkei, Bulgarien, Rumänien, Ungarn, Slowakei, Tschechien zurück in das Erzgebirge. Ein großer Teil des Weges führt dabei über die legendäre Seidenstraße, jenem legendären Handelsweg, mit dem schon im Mittelalter das alte Europa mit dem geheimnisvollen mittleren und fernen Osten verbunden war. Natürlich sind auf der Tour Ruhetage geplant, schließlich wollen die beiden Motorradfahrer auch genügend Eindrücke von der Kultur der bereisten Länder mitbringen. So sind Aufenthalte in St. Petersburg, Jekatarienenburg, Novosibirsk, Ulaan Baatar, Samarkand, Buchara, Istanbul und Burgas geplant. In Tiflis (Tiblissi) besucht Rene die Tochter seines Russischlehrers, in Istanbul wird ein örtlicher Motorradclub den beiden Lößnitzern die Stadt am Bosporus zeigen. Wer nun fragt, warum tun sich die Beiden so eine Tor-Tour an? Rene, der sich durchaus zu den Fahrensleuten zählen kann, die einst Klacks so bewunderte, erfüllt sich mit der Tour einen Lebenstraum. Außerdem ist die Fahrt in den fernen Osten Härtetest für Mensch, Material und das selbst entwickelte nützliche Zubehör für die KTM Adventure, ein an sich schon perfektes Motorrad. Für Sohn Andy, er hat gerade seine Lehre als Kfz-Mechatroniker frühzeitig beendet, ist die Reise Belohnung und ein weiteres Highlight in einem abenteuerlichen Motorradleben. Die Rückkehr ist ebenso spektakulär, wie die gesamte Reise. Am 3. Oktober treffen die beiden Windgesichter im heimatlichen Erzgebirge ein und fahren direkt in die Linde“ Affalter, Kultschuppen für alle Musikfans. Die Beiden versprechen, dort die ersten Eindrücke ihrer Reise zu schildern, und werden sich dann, nach 25 000 Kilometern über einen begeisternden Empfang freuen! Claus Uhlmann
Noch guten Mutes im Altai auf 2.500 m
Erste Kamele am Rande der Gobi
Brutale Schlammdurchfahrten auf 3.000m. Fast unmöglich mit den schweren Bikes
Es wurde nicht besser. Ab da es ging zum Glück wieder bergabwärts. Das Schlimmste war ge...
Strassen in der Mongolei extrem schwierig zu fahren. Viele krasse Rippen von Kettenfahrz...
Wir trafen im Altai einen total coolen russischen Motorradfahrer der seine Tour von Sama...
Fahraufnahme im Altai
Essen bei Einheimischen